Sonntag, 2. September 2012

Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet

Klappentext:

Die junge Flavia de Luce staunt nicht schlecht, als sie im ersten Morgenlicht eine Leiche im Garten entdeckt - ausgerechnet im Gurkenbeet! Jeder hält ihren Vater für den Mörder, denn Colonel de Luce hat sich noch tags zuvor mit dem Verblichenen gestritten. Nur ein einziger Mensch glaubt felsenfest an die Unschuld des Colonel - seine naseweise Tochter Flavia. Schließlich ist der Ermordete vergiftet worden, und ganz im Gegensatz zu Flavia, die eine begnadete Giftmischerin ist, hat ihr Vater nie Interesse an der Chemie des Todes gezeigt. Also fragt Flavia in vermeintlicher kindlicher Unschuld sämtlichen Zeugen Löcher in den Bauch. Hartnäckig folgt sie jeder noch so abwegigen Spur - bis sie einsehen muss, dass ihr Vater tatsächlich ein dunkles Geheimnis hütet. Und so befürchtet Flavia, dass sie vielleicht eine zu gute Detektivin ist...

Meine Meinung:

Schon alleine das Cover des Buches hat mich total umgehauen, da es mich direkt an die Filme von Tim Burton denken ließ.
Aber auch die Geschichte hat mich total fasziniert: ein kleines Mädchen das Chemie für ihre Leidenschaft ernannt hat und versucht Mordfälle aufzudecken? Das klang für mich schon total vielversprechend.

Und ich muss sagen: Das Buch hält was es auf den ersten Blick auch verspricht.
Eine super spannende Geschichte, mit Wendungen, auf die ich niemals gekommen wäre.
Für jeden Krimifan so wie ich finde ein absolutes muss!

Die Geschichte spielt in dem alten England.
Kernpunkt des Mordfalls ist eine Briefmarke, die sehr selten ist und die eine geheimnisvolle Vergangenheit mit sich trägt. Als Flavias Vater dann einen seltsamen und unbekannten Mann zu besuch hat, der kurz darauf auch noch tot im Gurkenbeet liegt, ist das der Ausschlaggebende Punkt für Flavia, die Ermittlungen zu starten.

Die Schreibweise hat mich wirklich oft an ein junges Mädchen erinnert - das hat Alan Bradley also richtig gut gemacht. Jedoch hatte ich zwischendrin auch das Gefühl, dass die junge Flavia eine Erwachsene Frau ist - schon allein wegen der Ausdrucksweise die sie beherrscht.

Alles in allem ist das Buch wie ich finde absolut klasse und ich freue mich schon die nächsten Bände der Flavia de Luce Reihe zu lesen!


Über den Autoren:

Quelle:  http://januarymagazine.com
Alan Bradley wurde 1938 geboren und ist in Cobourg in der kanadischen Provinz Ontario aufgewachsen. Nach einer Karriere als Elektrotechniker, die schließlich in der Position des Direktors für Fernsehtechnik am Zentrum für Neue Medien der Universität von Saskatchewan in Saskatoon gipfelte, hat Alan Bradley sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurückgezogen, um sich nur noch dem Schreiben zu widmen. "Mord im Gurkenbeet" ist Alan Bradleys erster Roman, mit dem er weltweit riesige Erfolge feierte. In Deutschland zum Beispiel schaffte er auf Anhieb den Sprung in die Spiegel-Bestsellerliste.

Quelle: Flavia de Luce: Mord im Gurkenbeet



4 von 4 Punkte

1 Kommentar:

  1. Das klingt spannend- danke für den Tipp!

    Du hast übrigens eine sehr schöne Aufmachung in Deinen Posts- gut zu lesen und toll anzuschauen!

    Gerne hier gewesen :-)

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♥♥♥ Danke für Dein Kommentar ♥♥♥