Freitag, 21. September 2012

Jesus liebt mich - David Safier

Klappentext:

Marie hat das Talent, sich ständig in die falschen Männer zu verlieben. Kurz nachdem ihre Hochzeit geplatzt ist, lernt sie einen Zimmermann kennen. Der Mann ist einfühlsam, selbstlos, aufmerksam. Dummerweise erklärt er beim ersten Rendezvous, er sei Jesus persönlich. Zunächst denkt Marie, dieser Zimmermann habe nicht alle Zähne an der Laubsäge. Doch bald dämmert ihr: Joshua ist wirklich der Messias. Hat sich Marie diesmal in den falschesten aller Männer verliebt?




Meine Meinung:

Nachdem ich mit voller Begeisterung "Mieses Karma" und "Plötzlich Shakespeare" von David Safier gelesen habe, hat man ja so einige Erwartungen von weiteren Büchern des Autors. So geht es jedenfalls mir, wenn ich einen Autoren gut finde. Dann hofft man ja automatisch das die kommenden Bücher genauso brilliant sind.
Nunja, "Jesus liebt mich" ist im Grunde ein sehr gutes Buch. Ich finde die Message die es im Endeffekt übermittelt auch ziemlich genial muss ich sagen. Aber die Geschichte hat mir nicht immer so gut gefallen.
Ich fand es oft zu vorhersehbar und auch zu religiös angehaucht.
Klar erwartet man bei "Jesus liebt mich" einen gewissen religiösen touch, aber die ganze Zeit irgendwelche Bibelverse um die Ohren geworfen zu bekommen oder auf Hebräisch die Psalme...fand ich oftmals etwas zu viel wie gesagt.
Jedoch fand ich die Geschichte insgesamt sehr gut.
Marie ist eine durchschnittliche Frau, mit keinen besonderen Fähigkeiten oder sonst irgendwas. Das einzige was sie perfekt kann, ist sich in die falschen Männer zu verlieben (wer kennt das nicht).
Als dann Joshua - der Zimmermann - plötzlich auftaucht und so perfekt erscheint, ist es um Marie geschehen und sie verliebt sich Hals über Kopf in den Messias.
Eine Liebesgeschichte zwischen zwei "Personen" die nicht unterschiedlicher sein könnten.
Mit viel Humor, Romantik aber auch vielen Tipps für den Umgang mit anderen Menschen und der Familie, schafft es David Safier mich trotz der Bibellastigkeit von dem Buch zu überzeugen.

Über den Autoren:
Quelle: davidsafier.de

Nach seinem Abitur absolvierte Safier zunächst eine Ausbildung zum Journalisten. Redaktionelle Erfahrungen sammelte er im Hörfunk und im Fernsehen, unter anderem bei Radio Bremen. Seit 1996 arbeite er als Drehbuchautor und Schriftsteller. Er lebt in Bremen, ist verheiratet und hat zwei Kinder. 2010 gründete er seine eigene Stiftung, die er in Anlehnung an seinen ersten Roman "Gutes Karma Stiftung" nannte.






3 von 4 Punkte

Kommentare:

  1. Ich fand das Buch auch ganz gut, ich mag David Safier echt gerne. Am besten fand ich bisher aber wirklich "Plötzlich Shakespear".. das war so genial!

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    1. ja war bei mir genauso. Ich glaub besser als "Plötzlich Shakespeare" wird nix mehr ^^

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    2. Das glaub ich bisher auch. Von seinem aktuellsten Buch "Happy Family" war ich ein bisschen enttäuscht. Das war alles zu überspitzt irgendwie..

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♥♥♥ Danke für Dein Kommentar ♥♥♥