Dienstag, 8. Juli 2014

Rezension "Das also ist mein Leben" - Stephen Chbosky

Liebe Freunde,

ich dachte mir anlässlich zu der Rezension von "Das also ist mein Leben" sollte ich so beginnen, die der Protagonist Charlie seine Briefe beginnt.

"Charlie ist fünfzehn, und sein erstes Jahr an der Highschool beginnt. Es wird ein Jahr voller Geheimnisse und Wunder. Es wird das Jahr, in dem er begreift, was es heißt, Teil dieser Welt zu sein."

Ich hatte recht hohe Erwartungen an dieses Buch, alleine schon wegen dem Filmtrailer mit Emma Watson und dem Klappentext.
Nachdem ich ein gehyptes Buch wie "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" gelesen habe, welches ebenfalls um das Leben als Jugendlicher geht (zwar mit einem anderen Hintergrund, aber die gleiche Altersstufe), hat man gewisse Vorerwartungen, die man an ein solches Buch steckt - so ging es mir jedenfalls.

Charlie ist 15 Jahre alt und ein etwas sonderbarer junger Mann. Er ist jedoch ein höchst intelligenter Mensch und dazu noch sehr sensibel und leider auch sehr naiv.
Stephen Chbosky nimmt den Leser mit in Charlies Welt und ich war nicht immer sehr begeistert von dem, was Charlie passiert.

Als Einzelgänger und Mauerblümchen entschließt Charlie zu Beginn der Highschool Zeit ein neues Leben zu beginnen und neue Freundschaften zu schließen.
Neben seinem Lehrer Bill, der ihm ein guter Mentor ist, findet er Sam und Patrick. Diese beiden entführen ihn in eine Welt, die Charlie nie zuvor gesehen hat.

Wie gesagt - ich war nicht immer begeistert von dem was Charlie alles passiert, und ich denke, diejenigen unter euch, die das Buch bereits gelesen haben, können sich denken welche Momente ich meine.
Das war auch das Einzige was mich an dem Buch so gestört hat. Das die zwei vermutlichen Freunde wie es so angepriesen wird, ihn eher auf die falsche Bahn bringen, als ihn so zu unterstützen wie Charlie zu sein scheint.
Ich weiß, dass es viele Jugendliche gibt, mich nicht unbedingt ausgeschlossen, die sich ausprobieren wollen und zu einer Gruppe dazu gehören möchten, nur finde ich das schon eine ziemlich heftige Wendung in dem Buch.

Insgesamt kann ich nur sagen, wenn man Abstand von diesen negativ Entwicklungen nehmen kann, und sich auf das eigentliche in dem Buch konzentriert: ein intelligenter junger Mann, der versucht sein Leben in den Griff zu bekommen und lernt, was es heißt Freundschaften im Leben zu haben und verliebt zu sein, dann kann man sagen, dass Stephen Chbosky ein gutes Buch gelungen ist.

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Punkten. Einen Punkt Abzug, wegen der für mich recht unglücklichen Wendung, die jedoch nicht die eigentliche Thematik des Buches übermannt.

Habt ihr das Buch schon gelesen und empfandet das genauso wie ich? Oder widersprecht ihr mir vollkommen?

Eure
Steffi

1 Kommentar:

  1. Ich hatte dem buch glaube ich 4,5 punkte bzw. Sterne gegeben ..
    Wenn du den Film noch nicht geschaut hast würde ich das allerdings auf jeden fall nachholen :)
    Der ist nämlich wirklich toll :)
    Liebe Grüße Lara

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