Mittwoch, 28. Januar 2015

Filmrezension: Dein Weg

Hallo zusammen,

heute möchte ich euch gerne - mal abweichend vom Standard - ein Film, statt einem Buch, vorstellen und empfehlen.

Es ist nicht lange her, da saßen meine Mutter und ich gelangweilt Abends auf der Couch und haben überlegt, was wir schönes im Fernsehen schauen könnten. Dank Amazon Prime Instant Video sind wir auf den folgenden Film gestoßen.


"Tom Avery (Martin Sheen) ist ein erfolgreicher Augenarzt aus Kalifornien. Sein Leben abseits der Arbeit beschränkt sich auf Golfspielen im Country Club. Erst ein schicksalshafter Anruf verändert alles: Toms erwachsener Sohn Daniel (Emilio Estevez) ist auf dem Jakobsweg ums Leben gekommen. Im Gegensatz zu seinem Vater hielt es Daniel nie lange an einem Ort aus, ein Nomade, immer bereit Neues zu entdecken und das Leben in vollen Zügen zu genießen. Um seinem Sohn nun auf seiner letzten Reise zurück nach Hause zu begleiten, setzt sich Tom in das nächste Flugzeug nach Frankreich, wo der Jakobsweg beginnt. Dort angekommen, steht er vor seiner bisher größten Aufgabe. Wie soll er die Trauer um seinen Sohn verkraften und warum hatte dieser mystische Ort solch eine unerklärliche Anziehungskraft auf seinen Sohn? Tom begiebt sich selbst auf die Suche nach Antworten und er ahnt auch, wo er diese finden wird: entlang des Camino. Ein Unterfangen, in das sich der Einzelgänger zunächst alleine stürzt, nur um schon bald von einer kleinen Truppe schillernder Mitpilger begleitet - und genervt - zu werden. Jeder mit einem eigenen kleinen Päckchen beladen, kämpfen sich Tom, die Kanadierin Sarah (Deborah Kara Unger), der mit seinem stetigen Übergewicht belastete Holländische Joost (Yorick van Wageningen) und der Ire Jack (James Nesbitt) fortan durch skurrile, traurige und herzerwärmende Zeiten."


Vor lauter Frust, weil meine Mutter und ich nichts "besseres" gefunden haben, dachten wir uns, dass wir dem Film eine Chance geben - man kann den Film ja immer noch nach 10 Minuten aus machen, sollte der Film nichts sein.
Doch bereits nach kürzester Zeit waren wir beide hin und weg von diesem Film.

Martin Sheen als Tom überzeugt in seiner Rolle als trauernder Vater und als Einzelgänger.
Aber auch die anderen Schauspieler, die ich vorher nicht kannte, spielten mehr als authentisch, so dass man sich als Zuschauer so fühlte, als wäre man mit dem ungleichen Trupp auf dem Jakobsweg.
Nicht nur die traurigen Aspekte des Filmes überzeugten, sondern der Film überzeugte ebenfalls durch viel Humor und realistische Geschichten der unterschiedlichen Charaktere.
Der Film hat es (zumindest bei mir) geschafft, einen über das Leben und seine Handlungen nachzudenken und zu reflektieren.

Insgesamt kann ich sagen, dass ich allgemein Filme über Reisen liebe!
Ich habe das Gefühl, dass solche Filme bei mir immer das Fernweh wecken und mich dazu bringen wollen aufzustehen und etwas zu unternehmen. Und genau das hat der Film bei mir erreicht. Ich war neben der schauspielerischen Leistung der Protagonisten absolut verliebt in die Umgebung und die Naturbilder, die in dem Film zu sehen waren. Man konnte andere Kulturen "kennen lernen" (wenn man das so sagen kann, dass man durch einen Film so etwas kennen lernen kann) und die knapp 2 Stunden in eine andere Welt eintauchen und mit Tom und seinen Mitreisenden versuchen, die Denkweise zu ändern und die unglaubliche Landschaft genießen.

Ein absolut empfehlenswerter Film, den ich jedem empfehlen kann, der auch mal Lust auf andere Filme als die Standards hat.

Würden euch mehr solcher Filmrezensionen interessieren? Dann schreibt mir das doch gerne unten in die Kommentare.

Eure

1 Kommentar:

  1. Hallo Steffi!
    Ich habe gerade über die Aktion TTT deinen Blog gefunden und muss hier gleich mal kommentieren, denn den Film fand ich wirklich sehr, sehr gut! Toll, dass er dir auch so gut gefallen hat!
    Liebe Grüße
    Martina

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